2011sonstiges

Sinnfrage – Sinn des Lebens -Trailer

Die Schwefelstecher am indonesischen Ijen-Vulkan arbeiten um ihr Leben für ein wertloses Abfallprodukt. Sie sind der moderne Sisyphos – gefangen im alltäglichen Kampf, um der urmenschlichen Angst vor dem Tod einen Sinn zu geben.

Was treibt den Menschen an auf seiner ewigen Suche nach Glückseligkeit? Was kann der Sinn des Lebens sein in einem Universum, das es eines Tages nicht mehr geben wird? Diesen Fragen gehen die Künstler Frank Moritz und Claudius Massinger in der Ausstellung „Sinnfrage“ nach, einer theatralen Video- und Rauminstallation.

Konzept: Frank Moritz, Claudius Massinger
Kamera: Eike Zuleeg
Regie: Wendla Nölle
Produktion:  Tidi von Tiedemann

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Sinnfrage – Sinn des Lebens -Trailer

TRILOGIE MIT ENGAGIERTEN FÖRDERERN „Sinnfrage“ ist nach „Menschbild“ (2007) und „Abschied“ (2009) der dritte und letzte Teil einer Trilogie, die im Senckenberg Naturmuseum gezeigt wird. Ermöglicht wurde das Projekt mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main sowie der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Alle drei Institutionen haben die Trilogie über die gesamte Produktionszeit von 5 Jahren begleitet und durch ihr Engagement zu ihrem Entstehen beigetragen.

IM GEDENKEN AN FRANK MORITZ „Sinnfrage“ bildet nun auch den Schlusspunkt für das Lebenswerk von Frank Moritz. Im Februar 2011 verstarb der Regisseur, Autor und Dramaturg. 1982 war Frank Moritz nach Frankfurt gekommen. Als gelernter Schauspieler arbeitete er am Schauspiel Frankfurt. Er inszenierte mit „Hiroshima mon amour“, „Romeo und Julia“ sowie „Der gefesselte Prometheus“ unter anderem drei Produktionen für Frankfurt Feste an der Alten Oper. Frank Moritz wirkte als Dramaturg beim freien Ensemble Theater Willy Praml mit und realisierte mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Birgit Heuser, 2003 die theatrale Installation „Requiem“ nach Texten von Jean Genet. 2005 begegnete er dem freien Autoren und Texter Claudius Massinger. Es entwickelte sich eine Freundschaft und befruchtende Arbeitsgemeinschaft, aus der die Trilogie „Menschbild“ / „Abschied“ / „Sinnfrage“ hervorging.

Konzeptrion/Dramaturgie: Frank Moritz, Claudius Massinger
Künstlerische Leitung: Frank Moritz, Claudius Massinger
Cast: Birgit Heuser, Gala Winter
Bildkonzept/Kamera: Eike Zuleeg
Set-Regie: Wendla Nölle
Ton/Sounddesign: Holger Jung
Raumgestaltung: Maythe Stavermann
Prjektions- und Tontechnik: Nico Rocznik
Produktion: Tidi von Tiedemann